Montag, 20. März 2017

Tiere sind "Geschöpfe Gottes"





In meinem heutigen Beitrag geht es darum zu zeigen, dass Tiere „Geschöpfe Gottes“ sind, und dass man das als Christ oder Christin NICHT anders sehen kann.

PS: Zu diesem Beitrag inspirierte mich jemand, der mir nicht nur als Christ sehr, sehr nahe steht.

PS: Die Fotos habe ich im Mai 2015 im Wald des heiligen Franz in Assisi gemacht.

Vor knapp 2000 Jahren glaubten viele Menschen im Gebiet um Bethlehem und Nazareth an Gott. Diese Menschen waren Juden und Christen. Juden und Christen unterschieden sich nicht in ihrem Gottglauben voneinender, sondern in der Tatsache, dass Juden keine Beziehung zu Jesus, Christen hingegen eine hatten.
Diese Beziehung sieht auch heute noch verschieden aus, denn Jesus kann u.a. Gottes Sohn, Vorbild, Inspiration oder Gefährte sein.





Das, was den Christen zum Christen macht, ist folglich nicht der Gottglaube, sondern die Beziehung zu Jesus. Dies sozusagen als wichtige Vorbemerkung. :-)

Die meisten Christen suchen die Rechtfertigung für ihren Fleischkonsum in der Bibel - und finden sie auch. 




Warum übertragen Menschen, die eine Beziehung zu Jesus haben, Aussagen, die zwischen 5000 und 2000 Jahren alt sind, eins zu eins auf die heutige Zeit? Warum missbrauchen sie die Bibel als Wegweiser , wo sie doch, würde man sie als Anstoss zum EIGENEN DENKEN nutzen, so genial wäre?

Warum? Sagt mir warum?

 

Wenn wir als Christen die Problematik des Fleischessens mit Kopf und Herz angehen, und fragen, was Jesus wohl im Hier und Jetzt dazu predigen würde, so können wir nicht anders, als auch die Tiere als „Geschöpfe Gottes“ zu betrachten, denn Jesus hätte es auch so gemacht. Wir können nicht anders als unsere Demut vor dieser „Schöpfung“ zeigen, indem wir jeglichen Abstand davon nehmen, Tiere als Nahrungsmittel zu missbrauchen.







Das, was Jesus auszeichnet, ist, dass er sich als „neuer Mensch“ sah. Ihm genügte die Liebe zu den Angehörigen der eigenen Sippe, Gemeinschaft oder des eigenen Volkes (die Nächsten) nicht, er forderte die Liebe zu den Anderen (die Feinde), d.h. zu denen, die nicht zur eigenen Sippe, Gemeinschaft oder zum eigenen Volk gehören. Heute würde er - daran GLAUBE ich - auch die Liebe zu den Tieren fordern, denn Jesus stand immer auf der Seite der leidenden Kreaturen.



Das sechste Gebot „Du sollst nicht morden“ dehnte Jesus auf ALLE Menschen aus. Warum sollten wir als „neue Menschen“ den "Fortschritt unserer Herzen" nicht fördern und das "Du sollst nicht morden" nicht auch auf die Tiere übertragen?



Ich sehe keinen Grund, dies nicht zu tun!

Ich schliesse meinen heutigen Beitrag mit einem Zitat des heiligen Franz von Assisi:

"Für den Fortschritt unseres Herzens verzichte ich gern auf alle meine anderen Freuden."



Barbara



Ich setze die Begriffe „Schöpfung“ und „Geschöpfe Gottes“ in Gänsefüsschen, weil sie - auch wenn sie nur symbolischen Inhalt haben sollten -  äusserst ausdrucksvoll sind.

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